Bärlauch-Paste

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit.

Im Frühling freue ich mich neben dem Spargel immer besonders auf den Bärlauch. Damit ich das ganze Jahr mit dem grünen Wildgemüse versorgt bin, lege ich mir mit ein paar Gläschen Bärlauch-Paste einen Vorrat an.

Bärlauch wächst vor allem auf schattigen und feuchten Böden – ich habe das Glück, dass er bei meinen Eltern im Garten wächst – sonst findet man ihn vor allem im Süddeutschen Raum in Wäldern oder man kauft ihn auf dem Markt. Die Saison dauert von März bis Mai – sobald das Lauchgewächs blüht, verliert es sein Aroma. Wer selbst sammelt – einfach der Nase nach, denn Bärlauch riecht stark nach Knoblauch. Beim Sammeln bitte aufpassen, da Bärlauch den Maiglöckchen und der Herbstzeitlose sehr ähnlich sieht – am Geruch kann man sie aber unterscheiden.

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Das Rezept für die Bärlauch-Paste habe ich mir auf chefkoch.de von Hias2000 „geklaut“ – allerdings eine kleinere Menge gemacht.

  • Ca. 250 Gramm Bärlauch, ohne Stängel
  • Ca. 20 Gramm Bad Reichenhaller Gourmetsalz PUR
  • Ca. 125 Gramm Sonnenblumenöl

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Die Stängel entfernen und den Bärlauch gut waschen. Anschließend trocknen, entweder mit einer Salatschleuder, oder auf Geschirrtüchern zum Trocknen auslegen und abtupfen. Da ich keine Schleuder habe, hieß es Variante 2.

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Die Blätter grob hacken und zusammen mit dem Salz und dem Sonnenblumenöl pürieren. Klappt wunderbar mit einem normalen Pürierstab – solange bearbeiten bis der Bärlauch schön breiig ist. Wenn die Masse zu trocken ist, einfach mehr Öl hinzugeben.

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Weckgläser gut auswaschen und mit der Paste befüllen, dabei aufpassen, dass sich keine Lufträume bilden. Vor dem Verschließen den Bärlauch mit einer dünnen Ölschicht bedecken – so bleibt die Paste länger frisch. Nach jedem Gebrauch die Ölschicht wieder erneuern.

Fertig!

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Kleiner Reisetipp: Meine Lieblingssalze sind die Bad Reichenhaller Gourmetsalze, da sie wie früher aus Natursole schonend in einer Pfanne gesiedet werden und so besonders aromatisch sind. Wer wissen will wo die Salze herkommen – ein Besuch in der Alten Saline in Bad Reichenhall oder im Salzbergwerk Berchtesgaden sind lohnenswert – das Bergwerk feiert in 2017 sogar sein 500. Geburtstag. Besonders gut gefällt mir da auch der Salzheilstollen.

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